Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltiges unternehmerisches Handeln bedeutet für die Warsteiner Brauerei, Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen: für eine intakte Umwelt, für ein sozial gerechtes und auf Wohlstand ausgerichtetes Gesellschaftssystem und gleichzeitig für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Wie wir dies tun, lesen Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Mit unserem Nachhaltigkeitsbericht möchten wir in der Lebensmittel- und Getränkebranche ein Zeichen setzen, dass sich eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und eine bedeutende Marktpositionierung nicht voneinander ausschließen, sondern sinnvoll miteinander verknüpfen lassen.

Mit der Veröffentlichung unseres ersten Nachhaltigkeitsberichtes verbinden wir die Hoffnung, auch unseren Kunden und weiteren Stakeholdern die Anregung zu geben, dass auch sie Potenziale für unsere Gesellschaft, für verantwortungsvolle Produkte und für eine intakte Umwelt nutzen.

Reinheitsgebot 

Die Warsteiner Brauerei legt seit ihrem Bestehen, mittlerweile also über 260 Jahre, größten Wert auf die Einhaltung des deutschen Reinheitsgebots, dessen Ursprungsversion als bayrisches Reinheitsgebot seit 1516 Bestand hat.

Schließlich handelt es sich dabei um das älteste bekannte Lebensmittelgesetz und ist letztendlich mit für den weltweit hervorragenden Ruf der deutschen Biere verantwortlich. Es erfüllt uns und die Deutschen Brauer nach wie vor mit Stolz, dass wir ohne chemische Zusatzstoffe seit Jahrhunderten in der Lage sind, ein reines und vorzüglich schmeckendes Bier zu brauen. Es handelt sich beim Reinheitsgebot also bei Weitem nicht um einen PR-Mythos, sondern um eine in Deutschland gern gelebte Brauerpraxis und Brautradition.

Das Reinheitsgebot erlaubt den Einsatz von Wasser, „vermälztem“ Getreide sowie Hopfen und dessen chemisch nicht veränderten Inhaltsstoffen, wie z.B. Hopfenextrakte und –pellets. Auch der Einsatz von ober- oder untergäriger Hefe ist erlaubt, obwohl diese in der Ursprungsversion von 1516 nicht aufgeführt ist, denn man kannte den Organismus Hefe zu dieser Zeit noch nicht. Sie ist aber – schon immer in der Umgebungsluft vorhanden – seit jeher der Verursacher der von ihr durchgeführten Gärung, die zur Umwandlung des Malzzuckers in CO2 („Kohlensäure“) und Ethanol („Trinkalkohol“) führt.

Der Qualitätsanspruch der Warsteiner Brauerei geht sogar weit über das deutsche Reinheitsgebot hinaus. So ist es selbstverständlich, dass alle eingesetzten Rohstoffe – Brauwasser, Gerstenmalz und Hopfen – in einem der weltweit modernsten Brauerei-Labore lückenlos auf ihre einwandfreie Qualität überprüft werden.

Das Magazin ÖKO-Test bestätigte im August 2009 eine ausgezeichnete Qualität der deutschen Biere, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot. Warsteiner Premium Pilsener wurde seitens ÖKO-Test sogar mit „sehr gut“ bewertet.

Wasser, Hopfen und Malz – die Vorgaben dieses ältesten Lebensmittelgesetzes galten schon bei Gründung der Warsteiner Brauerei im Jahr 1753, seitdem wurden sie über Generationen der Familie Cramer hinweg wertgeschätzt und haben bis heute, in der 9. Familiengeneration, Bestand. Geändert haben sich allein die handwerklichen Fertigkeiten im Wissen um die Brauprozesse, Rahmenbedingungen und Umwelteinflüsse. Wir sind der Überzeugung, dass die Herstellung von Bier gemäß der Vorgaben des deutschen Reinheitsgebot – nicht zuletzt auch zur Aufrechterhaltung des weltweit hervorragenden Rufes deutscher Biere – zeitgemäß und der gedankliche Ansatz relevanter denn je ist.

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